
Ich bin Tobias Bürmann, Theaterautor aus Bilshausen. Das Theater begleitet mich, seit ich denken kann.
Von der Generalprobe an
Mein Vater Werner spielte in der Laienspielgruppe der Kolpingsfamilie Bilshausen. Wir Kinder durften schon früh mit zur Generalprobe und zuschauen, und das hat mich nicht mehr losgelassen. Theater hat in der Kolpingsfamilie eine lange Tradition: Gespielt wird seit über 100 Jahren, abendfüllende Stücke gibt es seit 1965, damals mit Georg Heinemann.
Erste Schritte auf der Bühne
In der Schule spielte ich in der Theater-AG, unter anderem in „Ein Star wird gemacht“ von Werner Klose. Damit traten wir bei den Jugendtheatertagen sogar im Studio des Deutschen Theaters Göttingen auf.
Mit 15 kam ich zur Theater-AG der Kolpingsfamilie, die der leider viel zu früh verstorbene Georg „Schorse“ Heinemann leitete. Wir spielten Sketche bei offiziellen Anlässen und Firmenfeiern und regelmäßig im Kolping-Ferienparadies Pferdeberg in Duderstadt, vor Familien und Senioren in ihren Freizeiten. Später stand ich dann zusammen mit Doppelschicht und den Märchenmachern auf der Bühne beim Büttenabend des BCC.
Auf und hinter der Bühne
Zur Laienspielgruppe kam ich, als mein Vater noch mitspielte, zuerst an die Technik und als Souffleur. Seit vielen Jahren stehe ich auch selbst auf der Bühne, oft in Hauptrollen, und kümmere mich weiter um die Technik.
Seit drei Jahren arbeite ich außerdem als Simulationspatient für den Niedersächsischern Zweckverband zur Approbationserteilung (NiZzA) in Hannover. Dort spiele ich Patienten in Prüfungen von Ärztinnen und Ärzten, die ihre Approbation erlangen wollen, mit dem Schwerpunkt Psychiatrie.
Vom Spielen zum Schreiben
Über die Jahre habe ich viele Stücke für unsere Bühne angepasst und überarbeitet. Dabei habe ich gelernt, was ein Stück auf einer Laienbühne braucht. Daraus ist mein erstes eigenes Stück entstanden: „Pension Falkenberg“ soll im November 2027 von der Kolpingsfamilie Bilshausen uraufgeführt werden.